Schutz vor Naturgefahren / die.wildbach

Die Naturkatastrophen im Jahre 1870 haben die Bedeutung der Wälder für den Schutz der menschlichen Siedlungsräume gegen Hochwasser, Lawinen und Muren offenkundig werden lassen. Basierend auf dem Reichsforstgesetz wurde im Jahre 1884 der Forsttechnische Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung gegründet und das „Wildbachverbauungsgesetz" beschlossen.

In den vierziger und fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts erkannte man, dass mit technischen Schutzbauten allein nicht das Auslangen gefunden werden konnte. So kamen biologische Maßnahmen wieder verstärkt zum Einsatz.

In den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde in Folge der beunruhigenden Ergebnisse der Schutzwalderhebung im Rahmen der Österreichischen Waldinventur die heutige ganzheitliche, ökosystem-bezogene Strategie zum Schutz vor Naturgefahren eingeleitet. Diese wesentliche Aufgabe aller Partner, vor allem der Forstleute bzw. Waldeigentümer und des Forsttechnischen Dienstes für Wildbach- und Lawinenverbauung besitzt auch in der Zukunft große Bedeutung. 

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