"Projekt Schmirntal" abgeschlossen

Zur alljährlichen Landespressefahrt der Wildbach- und Lawinenverbauung Tirol werden Kollegen und Kolleginnen, Freunde und Freundinnen aus verwandten Dienststellen und Organisationen sowie politische Vertreter des Landes Tirols zur Baustellenexkursion eingeladen. In diesem Jahr war die Gemeinde Schmirn (Bezirk Innsbruck-Land) das Exkursionsziel. 

Im Schmirntal bedrohen 40 Lawinenstriche und 14 Wildbäche das Siedlungsgebiet und die Infrastruktur. Seit 1973 arbeitet die Wildbach-und Lawinenverbauung stetig am Schutz der Bevölkerung in Schmirn. Ende September konnte das Großprojekt abgeschlossen werden.

Über diese langjährige Verbauungsgeschichte referierte der Tiroler Sektionsleiter Siegfried Sauermoser bei der Pressefahrt Ende September 2016 zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, unter anderem auch Tirols Landeshauptmann Günther Platter.

Ebenso wurde den Teilnehmenden das Schutzkonzept "Luft- und Tränkental-Lawine" vorgestellt, welches nach einer achtjährigen Bauzeit genau am Veranstaltungstag fertiggestellt wurde: Man konnte den routinierten Arbeitern vor Ort über die Schulter schauen, als das letzte Lawinenschutzwerk für die Sicherheit im Schmirntal gesetzt wurde.

Insgesamt wurden im Schmirntal 27,9 Millionen Euro in den Schutz vor Naturgefahren aufgewendet. Davon investierten Bund, Land und Gemeinde 24,1 Millionen Euro in den Lawinenschutz.

Das Projekt Luft- und Tränkental-Lawine beläuft sich auf einen Kostenumfang von 5,8 Millionen.

Veröffentlicht am 23.09.2016, Wildbach- und Lawinenverbauung (Abteilung III/5)

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