Ereignisdokumentation 2015

Im Jahr 2015 kam es hauptsächlich im Westen Österreichs zu teils extremen Ereignissen. Vor allem im Westen Kärntens und Tirols, aber auch in Vorarlberg und in Osttirol wurden zahlreiche wildbachbezogene Prozesse ausgelöst.

Diese Schadensereignisse sind zum Großteil auf die Vorbefeuchtung durch die eintretende Schneeschmelze Ende Mai bzw. Anfang Juni in Kombination mit Starkniederschlägen sowie auf Starkniederschläge zwischen Juni und August zurückzuführen.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) werden im folgenden Bericht die Ereignisse 2015 im Zuständigkeitsbereich des Forsttechnischen Dienstes für Wildbach- und Lawinenverbauung zusammengefasst. Erfasst wurden Prozesse in Wildbächen sowie gravitative Massenbewegungen zu denen Sturzprozesse, Fließ- und Gleitprozesse zählen. Der Bericht bietet einerseits einen Überblick über die Ereignisse im Jahresverlauf und geht andererseits auf ausgewählte Ereignisse im Detail ein.

Die Datenbasis dieses Berichts bilden die Einträge im digitalen Wildbach- und Lawinenkataster (WLK), welche von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Forsttechnischen Dienstes für Wildbach- und Lawinenverbauung verfasst wurden.

Die statistische Auswertung der Ereignisse erfolgt prinzipiell im 5W-Standard, wo die wesentlichen Fragen „Wann?“, „Was?“, „Warum?“ und „Wo?“, mit Ausnahme der Frage „Wer?“, behandelt werden. Die anschließenden Detailberichte werden dann durch die Frage „Wer“ ergänzt.

 

Der Ereignisbericht kann unterhalb heruntergeladen werden.

Veröffentlicht am 04.08.2016, Wildbach- und Lawinenverbauung (Abteilung III/5)