Verwaltungsvereinbarung zur Reduktion des Katastrophenrisikos

Am 23. Februar 2017 ist eine Verwaltungsvereinbarung zur Einrichtung einer nationalen Plattform zur Reduktion des Katastrophenrisikos vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft geschlossen worden.

Plattform zur Reduktion des Katastrophenrisikos

Stellvertretend für Bundesminister Andrä Rupprechter hat Generalsekretär DDr. Mang am 23. Februar 2017 eine Verwaltungsvereinbarung zwischen dem BMLFUW und dem Bundeskanzler, dem Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA), dem Bundesminister für Inneres (BMI), der Bundesministerin für Gesundheit und Frauen (BMGF), dem Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Verwaltungsbereich Wissenschaft und Forschung (BMWFW-WF) sowie dem Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) zur Einrichtung einer nationalen Plattform zur Reduktion des Katastrophenrisikos in Österreich unterzeichnet.

Internationale Bestrebungen

Naturgefahren- und Katastrophenmanagement sind Teil der Agenda der großen internationalen Organisationen (UNO, EU, Weltbank; im speziellen Hyogo-Rahmenaktionsplan 2005 - 2015, sowie die aktuellen Bestrebungen der EU zur Etablierung eines gemeinsamen Vorgehens im Katastrophenmanagement) und hat sich zum globalen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Den internationalen Bestrebungen zufolge, ist die Stärkung der Widerstandskraft von Gemeinschaften gegenüber Katastrophen als eines der vorrangigsten Ziele weltweit erkannt worden, um Schäden und Verluste aufgrund von Naturgefahren und damit verbundene technologische und umweltrelevante Katastrophen zu reduzieren. Ein wesentliches Element dabei ist die aktive Vernetzung aller AkteurInnen und Akteure, um den Erfahrungs- und Wissensaustausch zu forcieren und Synergien zu schaffen.

Zielsetzung

Ziel dieser Plattform wird es daher sein, Maßnahmen zur Katastrophenvermeidung und –vorsorge zu unterstützen, um die Zielsetzungen und Prioritäten des „Sendai-Rahmen für Katastrophenvorsorge 2015-2030“ in Österreich umzusetzen und erreichen zu können. Dazu zählen nicht nur der Austausch von vorhandenen und innovativen Methoden und Praktiken zu Prävention, Vorsorge und Risikoreduktion sondern beispielsweise auch die Formulierung zukunftsweisender Forschungsfragen zu Prävention, Vorsorge und Risikoreduktion.

Veröffentlicht am 23.02.2017, Wildbach- und Lawinenverbauung (Abteilung III/5)