Baum des Jahres 2013: Die Eibe

Gemeinschaftsprojekt des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) und des Kuratorium Wald informiert über wichtige und gefährdete Baumarten.

Anlässlich des Internationalen Tag des Waldes am 21.3.2013 stellt das BMLFUW gemeinsam mit dem Kuratorium Wald den „Baum des Jahres 2013“ vor. Im Jahr 2013 wurde die Eibe (Taxus baccata) zum „Baum des Jahres“ auserkoren.

Trotz der langen Tradition in Österreich, den Tag des Waldes zu feiern, wurde er erst am 28. November 2012 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen offiziell ausgerufenen. Bereits 1971 hat die Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) den Internationalen Tag des Waldes empfohlen, um auf die globale Waldvernichtung aufmerksam zu machen.


Die Eibe war lange Zeit ein wesentlicher Bestandteil vieler heimischer Waldgesellschaften. Mit der Ernennung der Eibe zum „Baum des Jahres“ möchte das BMLFUW ihre Popularität und ihre Wiederverbreitung in Österreichs Wäldern, Wiesen und Gärten unterstützen. Die Aktion „Baum des Jahres“ leistet so einen essentiellen Beitrag für die biologische Vielfalt unserer Natur- und Kulturlandschaften.


Die Aktion „Baum des Jahres“ - ein Gemeinschaftsprojekt des BMLFUWs mit dem Kuratorium Wald - hat eine lange Tradition und zielt darauf ab, über wichtige oder gefährdete Baumarten und den Wald als Ganzes in seiner ökologischen und ökonomischen Bedeutung für uns Menschen zu informieren.

Wissenswertes rund um die Eibe

Die Eibe wächst langsam, deshalb ist das Holz sehr hart, dicht, schwer und dadurch haltbar. Ihre Verwendung ist seit der Steinzeit belegt. Das Holz der Eibe ist potenziell von großer Bedeutung für die Möbelproduktion, es eignet sich auch hervorragend für die Schnitzerei. Früher fand es in der Bogen- und Armbrustherstellung Verwendung, was im 16. Jahrhundert fast zur Ausrottung der europäischen Eiben führte. Das bekannteste Objekt ist wohl der Bogen des Similaun-Manns.

Das Aufkommen von Eiben-Jungpflanzen wird durch die vielerorts hohe Wilddichte erschwert. Die meisten Eiben wachsen hingegen im Siedlungsraum, wo sie vor allem als Hecken und in Parks geschätzt werden und eine echte ökologische immergrüne Heckenalternative sind.

„Internationaler Tag des Waldes“ sorgt für weltweite Bewusstseinsbildung

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den 21. März als Internationalen Tag des Waldes ernannt. An diesem Tag wird der Wald gefeiert und der Wichtigkeit aller Waldarten besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Jedes Jahr werden die Länder der ganzen Welt bestärkt, lokale, nationale und internationale Aktionen rund um das Thema „Wald und Baum“ zu betreiben. Anlässlich des Internationalen Tag des Waldes wurde daher auch vom Kuratorium Wald eine informative Broschüre und ein attraktives Plakat präsentiert und verteilt.

Veröffentlicht am 03.04.2014, Sektion III - Forstwirtschaft