Startschuss für eine Kooperation mit dem Bundesamt für Wasserwirtschaft

Am 23. November erfolgte der Startschuss für das Projekt „Wirkungsweise von Buhnen in steilen Gerinnen“ von Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) und Bundesamt für Wasserwirtschaft (BAW).

Am Donnerstag, den 23. November 2017, fand die erste offizielle Besprechung des Projektes zur „Wirkungsweise von Buhnen in steilen Gerinnen“ in den Räumlichkeiten des Instituts für Wasserbau und hydrometrische Prüfung (IWB) statt. Dadurch wurde eine historische Kooperation zwischen der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) und dem Bundesamt für Wasserwirtschaft (BAW) eröffnet, dem das IWB angehört.

Das Projekt umfasst insbesondere einen 2-stufigen physikalischen Modellversuch, der Strömungseffekte von Buhnen und eine Optimierung des Einsatzes von Buhnen in steilen Gerinnen behandelt. Buhnen dienen primär als Erosionsschutz an Flussufern und bieten zudem wichtige Strukturen für die Ausbildung von Fischlebensräumen. Das Vorhaben wird seitens des IWB von Ursula Stephan betreut, während es die WLV durch Thomas Fink, Markus Moser und Wolfram Bitterlich begleitet.

Nach der Besprechung wurde die Möglichkeit wahrgenommen, die eindrucksvollen Versuchshallen zu besichtigen. Die WLV freut sich auf eine fruchtende Zusammenarbeit im Sinne der Bündelung und Nutzung der BMLFUW-internen Ressourcen als Grundlage für den effizienten und wirksamen Schutz von Bürgerinnen und Bürgern vor Naturgefahren.

Veröffentlicht am 28.11.2017, Wildbach- und Lawinenverbauung (Abteilung III/5)