Tirol: Neue Leitung für Wildbach- und Lawinenverbauung Tirol

Nach 13 erfolgreichen Jahren verabschiedet sich der Leiter der Wildbach- und Lawinenverbauung Siegfried Sauermoser in den Ruhestand und übergibt die Leitung der Tiroler Wildbach- und Lawinenverbauung in neue Hände. Als Nachfolger übernimmt Gebhard Walter mit August die Sektionsleitung.

Am 3. Juli 2017 wurde im Rahmen einer Pressekonferenz die neue Leitung der Sektion Tirol bekanntgegeben. Zusammen mit Bundesminister Rupprechter, Landeshauptmann-Stellvertreter Geisler und Abteilunsleiter Rudolf-Miklau wurde der neue Sektionsleiter ab August 2017, Gebhard Walter, vor der Presse und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angelobt.

Sauermoser kann auf eine sehr positive Bilanz zurückblicken: Gemeinsam mit dem Land Tirol und den Tiroler Gemeinden entstanden beachtliche Leistungen zum Schutze der Bevölkerung in Tirol.

Neben der Planung und Umsetzung von Schutzprojekten, der Gefahrenzonenplanung und der Erstellung von zahlreichen Gutachten wurden seitens der Sektion viele wichtige Sonderprojekte mit nationalen und internationalen Partnern umgesetzt.

Für die Erhaltung und Qualitätssicherung der rund 40.000 technischen Schutzbauten wurde ein Bauwerkskataster entwickelt, in dem alle Schutzbauten aufgenommen und bewertet werden. Nur so ist eine strukturierte Vorgangsweise bei der Qualitätssicherung gewährleistet.

Gebhard Walter ist zurzeit als interimistischer Leiter der Gebietsbauleitung Obers Inntal tätig. Er stand in den letzten acht Jahren dem Sektionsleiter als Stellvertreter tatkräftig zur Seite und tritt mit August seine neue Funktion an.

Veröffentlicht am 04.07.2017, Wildbach- und Lawinenverbauung (Abteilung III/5)