Tirol: Im Zeichen der Sofortmaßnahmen - Imst als Schauplatz der Tiroler Landespressefahrt

Die diesjährige Landespressefahrt fand heuer am 13. Oktober 2017 statt und führte nach Imst, wo zwei Sofortmaßnahmenprojekte vorgestellt wurden. Auch heuer waren wieder zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus den Gemeinden, verschiedensten Dienststellen und Organisationen vertreten.

Imst wurde 2016 von schweren Gewittern heimgesucht, wodurch der Malchbach und der Fallmeralbach murten. Der Malchbach führt direkt durch den alten Stadtkern, durch den Einsatz schwerer Maschinen konnte ein Ausbrechen aber verhindert werden. Nicht ganz so glimpflich ging es beim Fallmeralbach aus. Hier drang das Hochwasser bis in den dicht besiedelten Ortskern vor.

Im Beisein von Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler referierte Gebietsbauleiter-Stellvertreter Hubert Agerer über die damals rasche Einsatzbereitschaft der beteiligten Organisationen und stellte die beiden Sofortmaßnahmenprogramme vor. Die Schutzmaßnahmen am Fallmeralbach können im Herbst 2017 fertig gestellt werden, dadurch wird der Schutz für die Stadt Imst maßgeblich erhöht.

 

Am Malchbach musste unter anderem das Gerinne geräumt und das Uferdeckwerk saniert werden. Die Kosten betragen 230.000 Euro. Der Bund übernimmt 50 Prozent, das Land Tirol 30 Prozent und die Stadtgemeinde Imst 20 Prozent. Am Fallmeralbach stand der Neubau des Auslaufbauwerks im Mittelpunkt. Die gesamten Kosten für den Fallmeralbach liegen bei 730.000 Euro. Die Kosten teilen sich Bund (50 Prozent), Land Tirol (30 Prozent), Stadtgemeinde Imst (16 Prozent) und Landesstraßen Tirol (vier Prozent).

Veröffentlicht am 16.10.2017, Wildbach- und Lawinenverbauung (Abteilung III/5)