PHÖNIX Verleihung 2016

Mit dem PHÖNIX werden kreative, praxistaugliche und/oder innovative Lösungen und Konzepte, die zu einer nachhaltigen Entwicklung der Abfallwirtschaft beitragen, ausgezeichnet.

Am 11. Mai 2016 zeichnete Bundesminister Andrä Rupprechter die Waizinger GmbH & CoKG Dietach (OÖ) mit dem Abfallwirtschaftspreis PHÖNIX 2016 aus. Der Hauptpreis war mit € 5.000.- dotiert und wurde für das Projekt „ReUse-Geräteträger und ReUse-Express“ vergeben. Ziel des Projekts ist die Steigerung der Ressourcennutzung durch eine Prozessoptimierung bei der Sammlung und Behandlung von Elektroaltgeräten hinsichtlich Wiederverwendung (ReUse) von ganzen Geräten.

 

Auf den zweiten Platz mit einem Preisgeld von € 2.000.- kam die Einreichung „Verantwortungsvolle Verwertung von Tunnelausbruchmaterial am Beispiel Koralmtunnel, Baulos KAT2“ der ÖBB-Infrastruktur AG Linz. Ziel des Projekts war die Optimierung der gesamten Materialbewirtschaftung bei verringerter Umweltbelastung durch Minimierung von Transportvorgängen und weitgehende Ressourcenschonung.

 

Mit dem dritten Platz und € 1.000.- ausgezeichnet wurde die wInterface GmbH Graz für die

Einreichung „wInterface – das innovative High-Tech-Fassadensystem“. Mit der automatisierten Herstellung der Dämmelemente wird das gesamte Verfahren der Gebäudedämmung auf digitale Prozesse umgestellt und wesentlich vereinfacht.

 

Auch dieses Mal wurden zwei Sonderpreise zu je € 2.000 vergeben:

 

MA 48 und Wiener Tafel teilen sich den von der ARA AG gestifteten Preis „Abfallvermeidung/ReUse“ für die Einreichungen „48er-Tandler – der Wiener Altwarenmarkt“ und „Noch Gutes vom Großgrünmarkt“.

 

Der zweite Sonderpreis „Zukunft denken – junge Ideen für die Abfallwirtschaft“ ging an die Insectory GmbH für das Projekt „Insectory“. Ausgewählte organische Abfälle lassen sich in einem Container bei optimaler Temperatur und Luftfeuchte mithilfe von Insektenlarven zu wertvollen Futtermitteln und hochwertigem Dünger verarbeiten.

 

Der Abfallwirtschaftspreis PHÖNIX ist eine Initiative des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) und des Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverbands (ÖWAV). Die Preisverleihung fand im Museum für Angewandte Kunst in Wien statt. Durch den Abend führte Moderatorin Kati Bellowitsch vom ORF.

 

Weitere Informationen zur Preisverleihung erhalten Sie beim ÖWAV, Hr. Mag. Fritz Randl, Tel.: 01/535 57 20, Fax.: 01/535 40 64 oder randl@oewav.at.

 

Veröffentlicht am 12.05.2016, Abfallvermeidung, -verwertung und -beurteilung (Abteilung V/6)