Potenzial der biologischen Landwirtschaft

Beim Abendempfang „Best of Austria – Innovations- und Vernetzungsforum Biologische Landwirtschaft“ des Netzwerks Zukunftsraum Land standen zentrale Fragen der biologischen Produktion im Mittelpunkt. 

Am 25. Oktober 2016 tauschten sich in Salzburg Vertreterinnen und Vertreter aus Praxis, Beratung, Forschung und Verwaltung über das große Potenzial der Marke Bio aus. „Bio ist längst kein Nischenprodukt mehr, sondern eine Zukunftsmarke. Wir wollen die Erfolgsgeschichte fortsetzen und die biologische Landwirtschaft zu einem starken Motor für den Agrarmarkt entwickeln. Mit Bio punkten wir im Inland ebenso wie im Ausland“, erklärte Bundesminister Andrä Rupprechter, der im Rahmen der Veranstaltung auch ausgewählte Bio-Betriebe für ihre Verdienst auszeichnete.

Bioprodukte spielen nicht nur im Inland, sondern auch für den Export eine immer größere Rolle. Bio kann helfen, die hochwertigen Produkte der österreichischen Bäuerinnen und Bauern erfolgreich auf den europäischen Märkten von Morgen zu positionieren. Darum wird die Entwicklung des Biosektors sowohl finanziell als auch mit einer speziellen Bildungs-, Beratungs- und Forschungsoffensive unterstützt. Mit der Exportoffensive „Best of Austria“ forciert das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) diese Entwicklungen zusätzlich und hilft diesen österreichische Spitzenleistungen noch mehr internationale Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Mit der fünften Auflage des „Aktionsprogramms Biologische Landwirtschaft 2015 - 2020“ setzt das BMLFUW auf eine umfassende Strategie für die rund 21.000 heimischen Biobetriebe. Ein sogenannter „Bio-Bonus“ bietet Unterstützung bei Investitionen, Verarbeitung und Vermarktung, Ausbildungsprogrammen sowie Informations- und Absatzmaßnahmen. Auch in den Bereichen Forschung und landwirtschaftliches Schulwesen spielt Bio eine immer größere Rolle. Diese Strategie hat Erfolg: Im europäischen Vergleich ist Österreich das Bioland Nummer 1. Jeder fünfte Hektar wird biologisch bewirtschaftet.

Veröffentlicht am 25.10.2016, Kommunikation und Service (Abteilung Präs. 5)