CETA-Abkommen bietet Chancen für beide Seiten

Im Rahmen der Exportinitiative des BMLFUW reiste Bundesminister Andrä Rupprechter mit einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation vom 8. bis 14. April 2017 nach Kanada, mit Stationen in Toronto, Ottawa und Montreal.

Die Delegation wurde vom zweiten Nationalratspräsidenten Karlheinz Kopf, dem Landeshauptmann-Stellvertreter von Tirol Josef Geisler, dem Vizepräsident der WKÖ Richard Schenz, dem Vizegeneralsekretär der Industriellenvereinigung Peter Koren und VertreterInnen der AMA Marketing, dem Fachverband der Nahrungs- und Genussmittelindustrie und der Österreich Wein Marketing GmbH begleitet.

Zahlreiche Firmenvertreter begleiteten ebenso die Delegation: Nadine Schüller, Winzerin aus Niederösterreich, Josef Münzenrieder aus dem Burgenland, Ludwig Holzer von Winzer Krems aber auch Handl-Tyrol-Chef Christian Handl, der oberösterreichische Fleischhauer Greisinger, Veronika Sadlonova von Staud’s und die Vertreter der Mühlen Gregor Furthner und Marcus Haberfellner nutzten die Gelegenheit, Geschäftskontakte zu knüpfen.

Der kanadische Markt bietet großes Potenzial für österreichische Agrarprodukte, Lebensmittel und Getränke. Vor allem Wein, Käse, Speck und Wurstwaren „Made in Austria“ stoßen in Kanada auf sehr großes Interesse. Das Außenwirtschaftscenter der WKÖ organisierte je einen Showcase in Toronto und Montreal sowie ein Fachsymposium für den Lebensmittelexport für die österreichischen Firmenvertreterinnen und Firmenvertreter. Am Programm standen auch der Besuch einer Bio-Farm und eines Weinguts, die Besichtigung eines landwirtschaftlichen Forschungszentrums und Spezialitätengeschäfte.

Beim Arbeitsbesuch von Minister Rupprechter ging es nicht nur um Exportchancen für heimische Lebensmittel, sondern auch um nachhaltiges Bauen. Im Rahmen eines Symposiums hat der Minister zahlreichen kanadischen Branchenvertretern die Bedeutung von "Green Buildings"  für die Erreichung der Pariser Klimaziele hervorgehoben. Kanada gilt wegen des Klimas und der Forcierung von Holzbau, als interessanter Markt für österreichische Anbieter nachhaltiger Bauweisen.

In Ottawa traf HBM Rupprechter auf drei seiner kanadischen Ministerkollegen: Ministerin für Umwelt- und Klimawandel Catherine McKenna, Minister für Agrar- und Lebensmittel Lawrence Mac Auly und Minister für Natürliche Ressourcen James Gordon Carr. In allen drei Gesprächen wurde die Bedeutung des CETA-Abkommens zwischen der EU und Kanada betont. „Das Abkommen bietet Chancen für beide Seiten. Handel kann nie eine Einbahnstraße sein“, so Rupprechter.

Veröffentlicht am 27.04.2017, II 10 Internationale Agrar- und Handelspolitik

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