Kennzeichnung von Bio-Lebensmitteln

Informieren Sie sich im Detail über die Kennzeichnung von Bioprodukten über die Bio-Internetpage der AMA-Marketing GmbH, der des Bundesministeriums für Gesundheit oder des Bio-Verbandes Bio Austria.

Die AMA, das BMG und Bio Austria informieren im Einzelnen:

Informieren Sie sich im Detail über die Kennzeichnung von Bioprodukten über die Bio-Internetpage der AMA-Marketing GmbH und bioinfo.at , der des Bundesministeriums für Gesundheit oder der Bio Austria.

 

Die Kennzeichnung und das EU-BIO-LOGO:

Neben dem EU-Bio-Logo muss die Kontrollnummer und/oder der  Name der Bio-Kontrollstelle angeführt sein.

Die Bio-Kontrollnummer

Beispiel: AT-BIO-301

AT = Sitz der Bio-Kontrollstelle

3 = Bundesland (in diesem Fall Niederösterreich)

01 = Nummer der Kontrollstelle)
 

Die Herkunftsbezeichnung:

Die Herkunftsbezeichnung muss unmittelbar unter der Codenummer angeordnet sein.

Bei der Kennzeichnung der Herkunft gibt es folgende Möglichkeiten:

  • „EU-Landwirtschaft“

  • „Nicht-EU-Landwirtschaft“
  • „EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft“
  • „Österreichische Landwirtschaft“: Diese Bezeichnung ist analog auch für andere Länder möglich.

Ab 01.07.2010 ist dieses EU-Bio-Logo für alle verpackten Bioprodukte, die in einem EU-Mitgliedstaat hergestellt worden sind und die notwendigen Normen (EU-Verordnung 834/07 und 889/08) erfüllen, verbindlich vorgeschrieben. Neben dem EU-Bio-Logo können sich auch andere private, regionale oder nationale Logos auf der Verpackung befinden.

 
Beim "Euro-Bio-Blatt" sind die EU-Sterne in Form eines Blatts vor einem grünen Hintergrund angeordnet. Mit diesem unkomplizierten Entwurf werden zwei klare Botschaften vermittelt: Natur und Europa.

AMA-Biosiegel mit Ursprungsangabe (ICH will BIO... für ein gesundes EGO)

Das  AMA-Biosiegel garantiert zusätzlich zur als Kennzeichnung jedenfalls vorgeschriebenen Bio-Kontrollstellennummer und Bio-Blatt, dass das Bio-Produkt kontrolliert wurde. Ist das Zeichen rot, kommt das Bio-Produkt aus Österreich, ist es schwarz, dann kommt es aus anderen Ländern.

Der Anteil an Rohstoffkomponenten beim roten AMA-Bio-Zeichen darf, wenn die Komponenten nicht in Österreich herstellbar sind, den Toleranzbereich von einem Drittel nicht überschreiten. Ein Beispiel: Für ein Bananenjoghurt gilt, dass die Bio-Milch immer zu 100 % aus Österreich stammen muss, während die Bio-Bananen, die ungefähr 7 % ausmachen, anderen Ursprungs sein dürfen.

AMA-Biosiegel ohne Ursprungsangabe

Beim AMA-Biozeichen ohne Ursprungsangabe wird kein Hinweis auf die regionale Herkunft gegeben. Dies ist zum Beispiel bei Bioprodukten der Fall, die aus verschiedenen Rohstoffkomponenten bestehen, wobei die einzelnen Rohstoffe in verschiedenen Ländern hergestellt werden. Oft wird dieses Zeichen auch bei Bioprodukten insbesondere bei Frischprodukten wie Obst und Gemüse eingesetzt, die zu den verschiedenen Jahreszeiten aus unterschiedlichen Herkunftsländern stammen.

Veröffentlicht am 06.11.2015, Abteilung II/3 - Agrarumwelt (ÖPUL), Bergbauern und Benachteiligte Gebiete, Biologische Landwirtschaft