Innovationskraft der ländlichen Wirtschaft stärken

Ergebnisse der zweiten Podiumsdiskussion / Panel 2

  • Innovation ist die Voraussetzung für Wachstum und nachhaltigen Erfolg im Wirtschaftsleben. Dieser Grundsatz gilt gleichermaßen für die ländliche Wirtschaft.
     
  • Zu Beginn einer neuen EU-Finanzperiode werden die wesentlichen wirtschaftspolitischen Förderinstrumente neu ausgerichtet. Dabei ist es besonders wichtig, die Unterstützung von innovati­ven Modellen sicherzustellen.
     
  • Mit der Bündelung der EU-Strukturfonds und der ländlichen Entwicklung zu den „Europäischen Struktur- und Investiti­onsfonds“ wird die Innovationsausrichtung dieser Politiken verstärkt und unterstrichen. In der ländlichen Entwicklung werden mit der „Europäischen Innovationspartner­schaft für landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltig­keit“ neue Möglichkeiten eröffnet.
     
  • Innovative Ansätze sind auch bei der europäischen Energieversorgung gefragt. Die Bereitstellung erneuerbarer Energieträger bietet große Chancen für ländliche Regionen. Auch in Fragen der Mobilität sind innovative Konzepte von grundlegender Bedeutung.
     
  • Bildung und Wissensmanagement stellen wesentliche Faktoren für die Stärkung der Innovationskraft dar. Durch den Ausbau leistungsfähiger Infrastruktur-Netze muss gewährleistet werden, dass Informationen allgemein zugänglich sind.
     
  • Für innovative Unternehmen üben weiche Standortfaktoren heute eine verstärkte Anziehungskraft aus. Soziale Innovationen sind besonders wichtig, um den geänderten Ansprüchen an Lebensbedingungen gerecht zu werden.
Veröffentlicht am 30.09.2015, Abteilung Präs. 5 - Kommunikation und Service