Zusätzlicher Pakt mit Lebensmittelunternehmen

Bundesminister Andrä Rupprechter und führende österreichische Handelsunternehmen unterzeichneten am 31. Mai 2017 die „Vereinbarung 2017-2030 zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen bei Lebensmittelunternehmen“.

Der Pakt ist ein klares Bekenntnis und ein wichtiger Schritt zur Erreichung des UN-Ziels, Lebensmittelabfälle im Handel und beim Konsum bis 2030 zu halbieren. Lebensmittel, die nicht verkauft werden können, aber noch genießbar sind, sollen an soziale Einrichtungen oder zur sonstigen Verwendung weitergegeben werden. Zusätzlich können noch andere Vermeidungsmaßnahmen gewählt werden.

Die Erhebung von Daten und ein zusammenfassender Bericht sind in regelmäßigen Abständen vorgesehen. Die Vereinbarung soll in einem weiteren Schritt um Kriterien für die Lebensmittelindustrie und für die produzierenden Gewerbe erweitert werden.

Die Vereinbarung unterzeichnet haben: Hofer, Lidl Österreich, MPreis, Rewe Group und Spar AG. Der Vereinbarung können aber auch Unternehmen des Großhandels oder Verkaufsstellen des Lebensmittelgewerbes beitreten. Mit der Unterzeichnung erwerben die Unternehmen das Recht auf Führung eines eigenen „Gütesiegels“ mit dem Text „Wir retten Lebensmittel“.

Veröffentlicht am 31.05.2017, Abfallvermeidung, -verwertung und -beurteilung (Abteilung V/6)