Das erweiterte NEUE Österreichische Lebensmittelmodell

Dem bisherigen österreichischen Lebensmittelmodell liegt der Aspekt der Nachhaltigkeit als gemeinsame Basis für Sicherheit, Qualität, Vielfalt und die Regionalität unserer Lebensmittel zugrunde.

Das Modell deckte über ein Jahrzehnt die wesentlichen Bereiche ab.

 

Neue Herausforderungen

Neue Herausforderungen wie Klimawandel, globale Ernährungssicherung, Ausbeutung von Ressourcen, Lebensmittel als Abfall und Preisschwankungen machten es aber notwendig, die umfassende Gültigkeit des Modells in Frage zu stellen.

Was ist unser Essen wert?

In einer gemeinsamen Veranstaltung des BMLFUW und des Fachverbands für Lebensmittelwirtschaft wurden im Jänner 2012 daher in parallel verlaufenden Workshops die Herausforderungen und Chancen eines neuen Europäischen Lebensmittelmodells erörtert.

Als Ergebnis der Workshops hat sich herauskristallisiert, dass vor dem Hintergrund der zukünftigen Herausforderungen ein neues Bewusstsein, eine neue Wertehaltung gegenüber Lebensmittel notwendig ist.

Ein gemeinsamer Qualitätsweg mit dem Fokus Ernährungssicherung, Lebensmittelsicherheit und -qualität, steigert nicht nur die Wertschöpfung im ländlichen Raum sondern erhöht auch die Wertschätzung von Lebensmitteln.

Diese Erkenntnisse haben auch Auswirkungen auf das bisherige österreichische Lebensmittelmodell.

Erweiterung des Österreischischen Lebensmittelmodells

Die Erweiterung des Österreichischen Lebensmittelmodells um die Bausteine Ernährungssicherung und Wertschätzung von Lebensmitteln wird nicht nur der globalen Entwicklung in Hinblick auf Demografie, Umwelt und Klima gerecht, die Schärfung des Bewusstseins unserer Gesellschaft für den Wert und die Wertschätzung von Lebensmitteln ist zudem Grundvoraussetzung für Veränderung.

Veröffentlicht am 17.10.2014, Abteilung Präs. 5 - Kommunikation und Service