Platter und Mödlhammer sichern Unterstützung zu

„Es gibt Tage auf die wartet man lange. Ich warte seit 15 Jahren auf den heutigen Tag an dem sich Bund, Länder und Gemeinden zusammensetzen um gemeinsam für die Regionen zu arbeiten,“ zeigte sich Mödlhammer erfreut über die Initiative Rupprechters. Auch Landeshauptmann Platter sagte dem Bundesminister volle Unterstützung zu: „Die Initiative von Bundesminster Rupprechter trifft punktgenau!“

Rupprechter, Platter und Mödlhammer formulierten bei der Pressekonferenz klare Forderungen für lebenswerte Regionen: Die Dezentralisierung von Bundesbehörden und  -einrichtungen sowie die Förderung des Ehrenamts in Vereinen.

Um bestmögliche Rahmenbedingungen für den ländlichen Raum zu erhalten, erarbeitet Rupprechter gemeinsam mit Bürgern und Stakeholdern im ersten Halbjahr 2017 einen Masterplan. Auch im Rahmen einer Bundesländer-Tour wird vor Ort diskutiert. Zusätzlich unterstützt das BMLFUW die Gemeinden mit dem Communal Audit Neu. Um Vorbilder aufzuzeigen, wird eine digitale Land-Karte mehr als 250.000 Projekte und Initiativen zusammenfassen, die das BMLFUW in den Regionen umgesetzt hat.

Landeshauptmann Platter betonte die Wichtigkeit des Engagements im ländlichen Raums: „Wir müssen gemeinsam – Bund, Länder und Gemeinden – an vielen Rädern drehen, um den ländlichen Raum als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum zu erhalten. In Tirol setzen wir dafür bereits vielfältige Initiativen, unter anderem die Breitbandoffensive, über die bis 2018 50 Millionen Euro in den Ausbau schneller Datenverbindungen investiert werden. Breitbandausbau ist heute so essentiell wie früher Straßenbau“, so Platter.

Veröffentlicht am 29.11.2016, Kommunikation und Service (Abteilung Präs. 5)