Porträt

Andrä Rupprechter wurde am 31.05.1961 in Tirol geboren. Im Dezember 2013 übernahm er das Amt des Bundesministers für Land-, Forst-, Umwelt und Wasserwirtschaft.

Andrä Rupprechter wurde am 31.05.1961 in Brandenberg, Tirol geboren. Er gilt als Experte für landwirtschaftliche Belange und war im Agrarbereich sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene langjährig in leitenden Positionen tätig, ehe er im Dezember 2013 das Amt des Bundesministers für Land-, Forst-, Umwelt und Wasserwirtschaft übernahm.

Beruflicher Werdegang

Rupprechter verbrachte seine Schulzeit in Tirol und Salzburg, bevor er an der Universität für Bodenkultur in Wien das Studium der Agrarökonomie absolvierte. Seine berufliche Laufbahn begann 1988 beim Österreichischen Bauernbund als Assistent des Direktors, im April 1989 wurde er Kabinettsmitarbeiter von Land- und Forstwirtschaftsminister Franz Fischler und Wilhelm Molterer. Im Ministerbüro war er verantwortlich für internationale Angelegenheiten und  als Experte für den Bereich Landwirtschaft ein Mitglied der Verhandlungsgruppe zum EU-Beitritt Österreichs.

1995 wurde er zum Abteilungsleiter für EU Koordination und Planung im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft (BMLF) ernannt und agierte im EU-Rat als österreichischer Sprecher im Sonderausschuss Landwirtschaft (SAL). Diese Position behielt er bis 2002, während der ersten Österreichischen Ratspräsidentschaft 1998 war er auch Vorsitzender des SAL.

Ab dem Jahr 1998 agierte Rupprechter als stellvertretender Sektionsleiter für Internationale und EU- Angelegenheiten des BMLF, von 2000 bis 2002 übte er diese Funktion im neu geschaffenen Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) aus. Danach war er bis 2007 als Sektionschef für Landwirtschaft und Ernährung im Lebensministerium tätig.

2006 leitete Rupprechter die Österreichische nationale Delegation im Landwirtschaftsrat der EU, 2007 trat er in den Europäischen Öffentlichen Dienst ein. Seine Position als Direktor für Ländliche Entwicklung im Generalsekretariat des Rates der EU hielt er bis 2013, als er zum Direktor für Transparenz im Ratssekretariat ernannt wurde. Im Dezember 2013 wurde er zum Generalsekretär des Ausschusses der Regionen gewählt, verzichtete aber, um sich als Bundesminister an der  Spitze der österreichischen Land-, Forst-, Umwelt und Wasserwirtschaft zu engagieren.

Politisches Engagement

Von 1994 bis 1995 nahm Rupprechter aktiv an der Regierungskampagne für das EU-Beitrittsreferendum teil und gab eine Vielzahl von Vorträgen.

Schon bei der Implementierung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU in Österreich war er maßgeblich beteiligt. Die Koordination mit der der Landesagrarreferentenkonferenz (LARK ) kann als Musterbeispiel einer funktionierenden multi level governance bezeichnet werden. Jahre später war er auch in die Verhandlungen zur Reform der GAP eingebunden.

Als Sektionschef für Landwirtschaft und Ernährung im BMLFUW war Rupprechter auch für die Aufsicht der österreichischen Zahlstelle AMA und die neu geschaffene Lebensmittelbehörde AGES zuständig. Verschiedene Informationskampagnen wurden unter seiner Verantwortung entwickelt, insbesondere das Projekt "Genuss Region Österreich", welches in Kooperation mit den lokalen und regionalen Behörden und Beteiligten entwickelt und aufgebaut wurde.

2003 war Rupprechter verantwortlich für die Organisation einer EU Konferenz für regionale und ländliche Entwicklung in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission. Diese Konferenz in Salzburg wurde von mehr als 1500 Beteiligten und hochrangigen Vertretern von Europäischen Institutionen und EU Kandidaten Ländern besucht.

Privat

Andrä Rupprechter ist verheiratet und ist Vater von vier Kindern..

Veröffentlicht am 19.02.2015, Abteilung Präs. 5 - Kommunikation und Service

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