Bundesminister Rupprechter: Erster Testlauf für Communal Audit neu

Innovatives Beratungstool für Gemeinden startet mit Pilotprojekt

Das vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) entwickelte Communal Audit neu ist bereit für den ersten Testlauf: In einem Pilotprojekt mit acht Testgemeinden wird das innovative Beratungstool eingehend auf seine Praxistauglichkeit geprüft. “Das Communal Audit ist sozusagen ein „Fitness-Check“ für Gemeinden. Es zeigt Österreichs Gemeinden neue Lösungswege für eine zukunftsorientierte, effiziente Politik und Verwaltung. Die Testphase hilft uns, das Tool auf Basis von Rückmeldungen der Gemeinden weiter zu optimieren“, erklärt Bundesminister Andrä Rupprechter.

Ab Herbst 2017 steht das Communal Audit allen ländlichen Gemeinden Österreichs offen. Es unterstützt Gemeinden dabei, eine fundierte Entscheidungsbasis zu erarbeiten und strategische Zielsetzungen sowie konkrete Umsetzungsmaßnahmen zu formulieren. Dafür stehen zwei Module – Basismodul und Strategiemodul – zur Verfügung. Die Teilnahme am Audit ist kostenlos und wird im Rahmen des Österreichischen Programms für Ländliche Entwicklung 2014-2020 zu 100 Prozent gefördert.

Anhand der beiden Module kann jede Gemeinde selbst entscheiden, welche Entwicklungsschritte sie setzen möchte. Die Umsetzung ist unkompliziert: Antrag und Abwicklung erfolgen durch das beteiligte Beratungsunternehmen. Damit entfällt für die einzelne Gemeinde jeglicher Aufwand im Zuge der Förderabwicklung. Bei der Erhebung von statistischen Kennzahlen werden Datenbestände automatisch eingespielt. Dies reduziert den Aufwand für die kommunale Verwaltung deutlich.

Mit der Initiative Heimat.Land.Lebenswert startete Bundesminister Rupprechter ein umfassendes Programm zur Weiterentwicklung der ländlichen Regionen. Fragen zur Verbesserung des Wirtschaftsstandorts oder den Bedürfnissen der Bevölkerung lassen sich am besten dort beantworten, wo die betroffenen Menschen leben: in den Gemeinden.

 

Folgende Gemeinden nehmen am Pilotprojekt teil:

  • Kirchberg an der Pielach, Niederösterreich
  • Bischofshofen, Salzburg
  • Krakau, Steiermark
  • Söding-St. Johann, Steiermark
  • Mooskirchen, Steiermark
  • Schönberg im Stubaital, Tirol
  • Hippach, Tirol
  • Schwendau, Tirol
Veröffentlicht am 16.06.2017

Kontakt

Natascha Unger Pressesprecherin des Bundesministers
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