Bundesminister Rupprechter begrüßt Ende der BSE-Sperre für österreichisches Rindfleisch durch Japan

Neu eingerichtete Exportservicestelle zeigt erste Erfolge

Die heute angekündigte Aufhebung der BSE-Sperre für Österreich durch das japanische Gesundheitsministerium ist ein wichtiger Schritt für die Wiederaufnahme österreichischer Rindfleischexporte nach Japan. "Ich habe mich schon 2015 bei meiner Reise nach Tokio intensiv bei meinen japanischen Kollegen für die Marktöffnung für österreichisches Rindfleisch eingesetzt. Die Aufhebung der bisherigen Importsperre freut mich sehr, da es in Japan sehr gute neue Chancen für österreichische Produkte mit hoher Wertschöpfung gibt", erklärt Bundesminister Andrä Rupprechter.

Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium wurde im vergangenen Jahr eine Exportservicestelle eingerichtet, um die veterinärbehördlichen Abläufe beim Export zu vereinfachen und zu beschleunigen. "Dies ist ein sichtbarer Beweis der erfolgreichen Arbeit des Büros, denn behördliche Abläufe dürfen kein Exporthindernis sein", so Rupprechter. Im nächsten Schritt werden die einzelnen Exportbetriebe gemeldet, von den Bundesländerbehörden noch einmal überprüft und abschließend von der japanischen Seite zugelassen.

Österreich bemüht sich seit langem um die Aufhebung der seit 1999 geltenden BSE-Exportsperre für heimisches Rindfleisch.

Für österreichisches Schweinefleisch ist Japan bereits der zweitwichtigste Drittlandsmarkt. Japan ist neben den USA und China einer der wichtigsten Handelspartner Österreichs außerhalb Europas. Derzeit exportiert Österreich nach Japan im Lebensmittelbereich vor allem Schweinefleisch, Käse, Fruchtsäfte, Schokolade und Wein. Die japanischen Konsumentinnen und Konsumenten in Japan verfügen über hohe Kaufkraft und stellen einen hohen Anspruch an qualitativ hochwertige Produkte.

Veröffentlicht am 28.09.2017

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