Bundesminister Rupprechter: Vernetzung macht Ländliche Entwicklung noch effektiver

Jahreskonferenz des Netzwerks Zukunftsraum Land zieht positive Bilanz

Die Jahreskonferenz des Netzwerks Zukunftsraum Land in Schwaz, Tirol, am heutigen Freitag beschäftigte sich mit „Strategien für den ländlichen Raum“ in Österreich, Deutschland, Schweiz und der Europäischen Union. Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten zukunftsorientierte Vorhaben und Projekte. „Der ländliche Raum lebt vom Engagement und Ideenreichtum seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Mit einem kreativen Innovations-, Service- und Beteiligungsmanagement begleitet das Netzwerk die Ländliche Entwicklung bei der Umsetzung. Diese Vernetzung macht das erfolgreiche Programm noch effektiver“, zog Bundesminister Andrä Rupprechter eine positive Bilanz.

In seiner Rede „Aufschwung am Land – der Masterplan für den ländlichen Raum“ hob Rupprechter einmal mehr seine Maßnahmenvorschläge für die Stärkung und Weiterentwicklung der Regionen hervor. Darunter finden sich wichtige Bausteine wie die Dezentralisierung von Verwaltungsbehörden, der Ausbau digitaler Infrastrukturen oder die Stärkung der Wirtschaft am Land. „Mein Ziel ist es, in der nächsten Legislaturperiode mit der Umsetzung des Masterplans die Regionen Österreichs zu stärken“, erklärte der Minister.

Das Netzwerk Zukunftsraum Land versucht mit jährlich rund 25 Konferenzen, Workshops, Exkursionen, Wettbewerben und Vor-Ort-Seminaren, die Bäuerinnen und Bauern sowie die Beteiligten in den Gemeinden und Regionen mit Verwaltung, Wissenschaft, Fachorganisationen und Interessenvertretungen zu vernetzen und so zu einer innovativen, umwelt- und klimagerechten Weiterentwicklung der ländlichen Räume beizutragen. „Mit dem Netzwerk Zukunftsraum Land bündeln wir die Kräfte, zeigen neue Wege auf und teilen das vorhandene Wissen. Allein die 1000 Projekte in der Projektdatenbank sind ein wertvoller Ideenpool für alle, die etwas bewegen wollen“, betonte Rupprechter.

Veröffentlicht am 06.10.2017

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