Bundesminister Rupprechter: Neues Arbeitsprogramm der Bundesregierung bringt Chancen

Masterplan für den ländlichen Raum und Bestbieterprinzip beim öffentlichen Einkauf von Lebensmitteln fixiert

„Die Verhandlungen in den vergangenen Tagen waren intensiv, aber auch sehr konstruktiv. Schlussendlich haben wir alle gemeinsam ein Arbeitsprogramm verabschiedet, das es in den nächsten 18 Monaten umzusetzen gilt. Einige Punkte eröffnen für meinen Verantwortungsbereich neue Chancen: sowohl für die Landwirtschaft, als auch die Umwelt“, zeigte sich Bundesminister Andrä Rupprechter heute, Montag, zuversichtlich zum neuen Regierungspaket. Das Arbeitsabkommen umfasst unter anderem einen Masterplan für den ländlichen Raum, die Einführung des Bestbieterprinzips in der öffentlichen Beschaffung von Lebensmitteln und sowohl die kleine als auch die große Ökostromnovelle.

Bis zum Sommer 2017 wird ein Masterplan für die Zukunft des ländlichen Raums erarbeitet. Mit dieser Strategie sollen die Wirtschafts- und Lebensbedingungen am Land systematisch verbessert werden. Die Ergebnisse werden im Herbst 2017 dem Ministerrat vorgelegt. Die Bandbreite der Themen reicht von der Land- und Forstwirtschaft über die Infrastruktur, Wirtschaft und Mobilität bis zu sozialer Verantwortung oder dem digitalen Dorf. „Zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher leben im ländlichen Raum. Zum ersten Mal wird ein Masterplan für die Zukunft des ländlichen Raumes erarbeitet. Unsere Regionen brauchen Chancengerechtigkeit und neue Perspektiven“, so Bundesminister Rupprechter.

Einen großen Erfolg für unsere heimische Landwirtschaft sieht der Minister in der Einführung des Bestbieterprinzips bei Einkäufen durch die öffentliche Hand für alle Lebensmittel bis zum Frühjahr: „Ich setze mich seit meinem Amtseintritt dafür ein, dass beim Ankauf von allen Lebensmitteln für öffentliche Einrichtungen auch Kriterien wie die regionale Herkunft berücksichtigt werden müssen. Ich freue mich sehr, dass dies im neuen Arbeitsprogramm der Bundesregierung nun gelungen ist.“

 

Integrierte Klima- und Energiestrategie

Bis Sommer 2017 wird eine umfangreiche Klima- und Energiestrategie entwickelt. Wesentliche Schwerpunkte betreffen die Bereiche Erneuerbare Energieeffizienz und Infrastruktur. Sowohl die kleine als auch die große Ökostromnovelle sind im neuen Arbeitsprogramm enthalten. Sie  sollen wichtige Änderungen und Problemlösungen bringen. Unter anderem soll die kleine Novelle die Einrichtung von Photovoltaikanlagen auf Mehrfamilienhäusern ermöglichen. Die Zukunft effizienter Biogasanlagen wird nachhaltig abgesichert, für nicht effiziente Biogasanlagen ist eine Abwrackprämie vorgesehen. Bis zum Jahr 2030 soll Österreich 100 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien beziehen. „Wir haben in den vergangenen Tagen ein solides Fundament geschaffen. Nun geht es an die Detailarbeit“, betonte Rupprechter abschließend.

 

Veröffentlicht am 31.01.2017

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