Umweltzeichen-Schulen: Bildung als Motor für nachhaltige Entwicklung

BMLFUW zeichnet 35 vorbildliche Schulen mit Öko-Siegel aus

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) hat gestern, Montag, insgesamt 35 heimische Schulen für ihr Engagement in den Bereichen „Umwelt- und Klimaschutz“ sowie „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert. Davon haben sich 8 zum ersten Mal erfolgreich der Umweltzeichen-Prüfung gestellt, 21 weitere Schulen wurden nach Folgeprüfungen ausgezeichnet. Sechs Schulen konnten sich besonders hervorheben und wurden für ihr zehnjähriges Engagement prämiert.

„Die zahlreichen Initiativen der Umweltzeichen-Schulen bewirken durch einen bewussten Umgang mit den Ressourcen der Welt einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Diese Schulen vermitteln den jungen Menschen Werte und Kompetenzen für eine lebenswerte Zukunft und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Sustainable Development Goals“, betonten Sektionschef Christian Holzer vom Umweltministerium und Sektionschef Kurt Nekula aus dem Bildungsministerium.

Die prämierten Schulen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Agenda 2030 und den von der UNO-Generalversammlung in New York am 25. September 2015 beschlossenen Zielen für nachhaltige Entwicklung.


Gelebter Klimaschutz

Eine Schule, die mit dem von Friedensreich Hundertwasser gestalteten Öko-Siegel ausgezeichnet ist, muss die ganzheitlichen Kriterien in den Bereichen Umweltbildung und
-pädagogik, Ressourcenschonung und Gesundheit erfüllen und sich einer strengen Kontrolle unterziehen. Umweltzeichen-Schulen achten zum Beispiel auf umweltfreundliche Schulmaterialien, kaufen regionale und saisonale Lebensmittel und achten auf einen sorgsamen Umgang mit wertvollen Ressourcen wie Wasser und Energie. Die zahlreichen Maßnahmen nutzen nicht nur der Umwelt, sie führen auch zu einer Verbesserung der Teamarbeit und des Schulklimas.


Seit 15 Jahren für Qualität in Bildungsarbeit und Umweltschutz

Das Österreichische Umweltzeichen wurde im Jahr 2002 auch für Schulen und Bildungseinrichtungen eingeführt. Es wird für jeweils vier Jahre vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) und dem Bundesministerium für Bildung (BMB) gemeinsam vergeben. Österreichweit werden derzeit mehr als 32.692 SchülerInnen von 4.046 Pädagoginnen und Pädagogen in 109 Schulen ausgebildet, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert sind.

Weitere Infos unter: www.umweltzeichen.at
 

Erstverleihungen

Kärnten:
Volksschule Winklern – Nationalparkschule

Steiermark:
Volksschule Weiz
Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark
Neue Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark

Wien:
Evangelische Volksschule Wien-Währing – Lutherschule
Volksschule Schrebergasse
Gymnasium und Realgymnasium Wien 21 "Bertha von Suttner – Schulschiff“
Evangelisches Realgymnasium Donaustadt / Wiener Mittelschule

 

Folgeprüfungen

Kärnten:
Sonnenschule, Volksschule Seeboden
Volksschule St Andrä im Lavanttal
Volksschule Rangersdorf

Niederösterreich:
Volksschule Leopoldsdorf
ÖKO-Volksschule Wienerwald
Höhere Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft des Zisterzienser Stiftes Zwettl

Oberösterreich:
Volksschule Scharten
Adalbert Stifter Praxisschule – Neue Mittelschule der Pädagogische Hochschule der Diözese Linz

Salzburg:
Landwirtschaftliche Fachschule Bruck

Steiermark:
Neue Mittelschule Ratten
Bundesschulen für wirtschaftliche Berufe Fohnsdorf
Höhere technische Bundeslehranstalt Kapfenberg

Tirol:
Privates Oberstufenrealgymnasium „St. Karl“ Volders

Vorarlberg:
Volksschule St. Gerold
Volksschule Blons
Neue Mittelschule Wolfurt
Neue Mittelschule Blons im Biosphärenpark Großes Walsertal
Bundesoberstufenrealgymnasium Egg
Bäuerliches Schul- und Bildungszentrum für Vorarlberg

Wien:
Höhere Bundeslehranstalt für Tourismus und Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Bergheidengasse
Volksschule Schukowitzgasse
 

10jähriges Engagement

Kärnten:
Volksschule 23 Klagenfurt Wölfnitz

Oberösterreich:
Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung Elmberg

Salzburg:
Volksschule Hintersee

Steiermark:
Höhere Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft Bruck an der Mur

Vorarlberg:
Volksschule Sonntag
Volksschule Fontanella

Veröffentlicht am 27.06.2017

Kontakt

Magdalena Rauscher-Weber Pressesprecherin
Stubenring 1
1010 Wien