Umweltministerium: Gefahrenpiktogramme bei ätherischen Ölen beachten

Produkte können bei unsachgemäßer Verwendung gesundheitsgefährdend sein

Vor allem in der kalten Jahreszeit sind Duftlampen sehr beliebt. Die dafür verwendeten ätherischen Öle enthalten oft gefährliche Chemikalien. Diese können bei unsachgemäßer Handhabung die Gesundheit und die Umwelt schädigen. Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) rät beim Kauf dieser Produkte auf die Gefahrenpiktogramme zu achten.

Seit 1. Juni 2017 dürfen die meisten rein ätherischen Öle laut einer EU-Verordnung nur noch in Verkehr gebracht werden, wenn sie mit den entsprechenden Gefahrensymbolen gekennzeichnet sind. Dies betrifft auch zu 100 Prozent reine oder naturreine biologische ebenso wie nicht biologische ätherische Öle. Konsumentinnen und Konsumenten sowie Händlerinnen und Händler sollten ihre Produkte unbedingt auf diese neue Kennzeichnung prüfen.


Kindersicher aufbewahren

Bei Unfällen mit ätherischen Ölen, vor allem bei Verschlucken, sollte die Vergiftungsinformationszentrale kontaktiert werden. Eine falsche Verwendung kann zu Reizungen der Augen, der Haut und der Schleimhäute führen oder allergische Reaktionen hervorrufen. Fläschchen mit ätherischen Ölen dürfen nicht in Reichweite von Kindern aufbewahrt werden und sollten einen kindersicheren Verschluss aufweisen.

Bei ätherischen Ölen handelt es sich um flüchtige, duftende Flüssigkeiten, die aus zu 150 Inhaltsstoffen bestehen. Sie werden meist durch Extraktion oder Destillation aus Pflanzenteilen oder Früchten gewonnen und sind als Zusätze in Kosmetika, Sauna- und Badezusätzen oder Massageölen sowie Reinigungsmitteln enthalten. In unverdünnter Form werden die ätherischen Öle zur Raumbeduftung bzw. Aromatherapie verwendet.

Der Informationsfolder zur Bedeutung der Gefahrenpiktogramme steht unter https://www.bmlfuw.gv.at/greentec/chemikalien/Informationen_fuer_Konsumentinnen-und-Konsumenten/piktogramme_haushalt.html zum Download zur Verfügung.

Veröffentlicht am 30.11.2017

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Magdalena Rauscher-Weber Pressesprecherin
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