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EMAS

EMAS steht für "Eco-Management und Audit Scheme". EMAS ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern.

Praxisbeispiele

EMAS-Organisationen haben durchwegs gute Erfahrungen mit dem Umweltmanagement gemacht und dabei konkrete Verbesserungen und Einsparungen erzielt.

Das EGGER-Spanplattenwerk in Unterradlberg bei St. Pölten ist unter der Reg.-Nr. AT-000568 an EMAS beteiligt. „Die Umweltzertifikate nach EMAS und ISO 14001 sind ein Meilenstein in der Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrategie von EGGER“, erklärt der Werksleiter Technik/ Produktion Josef Plank. „Das Umweltmanagementsystem bietet uns ein zusätzliches entscheidendes Instrument, Umwelt- und Klimaschutz bei EGGER weiterzuentwickeln und zu verbessern.“

Roland Hermann, Geschäftsführer der Salzburger Flughafen GmbH (Reg.-Nr. AT-000465) meint: „Die Verantwortung gegenüber der Umwelt und gegenüber seinen Nachbarn nimmt der Flughafen sehr ernst. EMAS ermöglichte es für den Flughafen bereits im Jahr 1996, den richtigen Weg im Bereich der Umweltverantwortung und Umweltdokumentation einzuschlagen und bietet viele Regularien, um die dafür notwendigen Einführungen von Neuerungen im Arbeitsablauf zu dokumentieren und zu optimieren.“ 


Seit Februar 2010 ist die Grasl Druck & Neue Medien GmbH aus Bad Vöslau unter der Registernummer AT-000566 an EMAS beteiligt. Inhaber Walter Grasl meint: „Die EMAS-Zertifizierung ist der Abschluss einer Reihe von Umweltmaßnahmen, die in den vergangenen Monaten initiiert und umgesetzt wurden. Mit EMAS treten wir den Beweis an, dass ökologisches und ökonomisches Handeln keinen Widerspruch bedeutet, sondern Vorteile für die Kunden und für das Druckhaus bringt.“


Die P. Dussmann GmbH mit Hauptsitz in Linz bietet alle Dienstleistungsbereiche rund um das Gebäude aus einer Hand an: Gebäudereinigung, Gebäudetechnik, Catering, Sicherheits- und Empfangsdienste. Die Geschäftsführer Peter Edelmayer und Günter Oberhauser sehen durch EMAS „Vorteile schon bei der Angebotslegung und durch den optimalen Einsatz ökonomischer Sachmittel.“
 

Der Umweltbeauftragte DI Dr. Michael Hecher der Getzner Werkstoffe GmbH aus Bürs in Vorarlberg (Reg.-Nr. AT-000368): „Unsere Produkte dienen dem Umweltschutz durch Lärmreduktion und Vibrationsdämmung. Außerdem setzen wir auf eine langfristige Orientierung und auf Nachhaltigkeit. Die Einführung von EMAS hat Getzner vor allem geholfen energiesparend zu denken“.
 

Auch das Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Abteilung Gebäudeverwaltung LAD3, ist seit ist bereits seit März 2009 EMAS-registriert. Der Leiter der Abteilung, Karl Marchhart findet: „Die eigenen Umweltleistungen sollten systematisch auf den Prüfstand, der Ressourcenverbrauch hinterfragt und Maßnahmen zur Verbesserung des Umweltschutzes abgeleitet werden.“


Die Druckerei Gugler GmbH mit Stammsitz in Melk wurde im Juni 2010 in das EMAS-Organisationsverzeichnis eingetragen. Der Umweltbeauftragte Reinhard Herok erkennt in EMAS den Vorteil, „dass der genaue Ist-Stand unserer Umweltleistungen wie die Umweltauswirkungen und -risiken, Energie-, Abfall-, Leistungs- und Emissionskennzahlen erfasst werden. Dadurch können wir Ziele und Maßnahmen für eine Verbesserung erarbeiten und im späteren Verlauf auch bewerten.“
 

Die Firma OMICRON electronics GmbH aus Klaus in Vorarlberg ist ein international tätiges Unternehmen in Familienbesitz, welches mit rund 300 MitarbeiterInnen innovative Prüf- und Diagnoselösungen für die elektrische Energieversorgung entwickelt und vertreibt. Der Umweltbeauftragte Robert Hoschek: „Für Omicron macht Wirtschaften nur im sozialökologischen Kontext Sinn. EMAS ist für uns ein Spiegel zum Status quo und Antrieb, uns gezielt zu verbessern.“
 

Als Nummer AT-000601 ist die Austria Card GmbH in Wien registriert. Hier werden mit knapp 300 Beschäftigten jährlich rund 70 Millionen Chipkarten als Basis für den elektronischen Zahlungsverkehr sowie Identifikation erzeugt. Geschäftsführer Jochen Hense über den EMAS-Vorteil im internationalen Wettbewerb: „Zahlreiche Ausschreibungen auf dem nationalen und internationalen Markt beinhalten mittlerweile Anforderungen, die ökologische Ausrichtung des Unternehmens nach bekannten Umweltnormen vorzuweisen. Mit EMAS ist eine solche Ausrichtung sehr gut belegbar.“
Und weiter: „Die Einführung eines Umweltmanagementsystems nach den EMAS-Richtlinien hat dazu beigetragen, das Thema Umweltschutz im Unternehmen systematisch zu erfassen und auf eine professionelle Basis zu stellen. Durch das Aufsetzen von Umweltzielen wie die geplanten Energieeffizienzanalysen erwartet das Unternehmen auch Kostenvorteile.“

 

Weitere aktuelle Beispiele von EMAS-Organisationen finden Sie in den "best-practice"-Publikationen:
https://www.bmlfuw.gv.at/umwelt/betriebl_umweltschutz_uvp/emas/Publikationen/EMAS_Publikationen.html
 

Veröffentlicht am 07.10.2016