Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2017

Eine hochkarätige Jury hat in einem mehrstufigen Verfahren aus den 76 Einreichungen elf Projekte für den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit nominiert.

Das Umweltministerium hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Dekarbonisierung des Gebäudebereichs voranzutreiben. Das ist ein Schlüsselsektor für die Erreichung der Klimaziele bis 2050. Der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit unterstreicht die Bedeutung von energieeffizientem und nachhaltigem Bauen. 

Jury lobt hohe Qualität der Einreichungen

„Die Jurierung des Staatspreises war auch diesmal wieder überaus inspirierend und lehrreich. Es sind nur noch Nuancen, die darüber entscheiden, ob ein Projekt aus der Gruppe der Nominierungen in die der Staatspreise wechselt. Besonders bemerkenswert erscheint mir die hohe Qualität ALLER Einreichungen. Eine derartig breite Qualität konnten wir in den vergangenen Jahren nicht beobachten“, erklärt Juryvorsitzender Roland Gnaiger und ergänzt: „Es finden sich auch unter den nichtnominierten Projekten ungeheuer interessante Teilaspekte, Innovationen und vielversprechende Versuche, die es wert wären einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt und fruchtbar gemacht zu werden.“

Elf Projekte wurden aufgrund ihrer architektonischen Qualität und anhand des klimaaktiv Gebäudestandards, der die ökologische und energetische Qualität der Bauprojekte beurteilt, für den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit nominiert. Bundesminister Andrä Rupprechter wird die Nominierten und die Staatspreisträger im Herbst 2017 auszeichnen.

Die nominierten Projekte in alphabetischer Reihenfolge:

Erweiterung Volksschule Absam-Dorf, Tirol

  • Bauherr: Gemeinde Absam

  • Architektur: Schenker Salvi Weber Architekten

  • Fachplanung: merz kley partner ZT GmbH

Holzwohnbau Seestadt Aspern, Wien-Donaustadt

  • Bauherr: EBG Gemeinnützige Ein- und Mehrfamilienhäuser Baugenossenschaft reg. Gen.m.b.H

  • Architektur: Berger+Parkkinen Architekten; querkraft architekten

  • Fachplanung: Technisches Planungsbüro DI (FH) Leo Obkircher

Montforthaus Feldkirch, Vorarlberg

  • Bauherr: Stadt Feldkirch

  • Architektur: HASCHER JEHLE Architektur; mitiska wäger architekten

  • Fachplanung Gebäudesimulation/Bauphysik: IPJ Ingenieure, Köln

neunerhaus Hagenmüllergasse, Wien-Landstraße

  • Bauherr: neunerhaus – Hilfe für obdachlose Menschen; WBV GPA Wohnbauvereinigung für Privatangestellte

  • Architektur: pool Architektur ZT GmbH

  • Fachplanung: teamgmi ingenieurbüro Gmbh

Sanierung Gemeindeamt Zwischenwasser, Vorarlberg

  • Bauherr: Gemeinde Zwischenwasser

  • Architektur / Generalplanung: HEIN architekten

  • Fachplanung: DI Bernhard Weithas GmbH / Ingenieurbüro für Bauphysik

Sanierung Fakultät für technische Wissenschaften der Universität Innsbruck, Tirol

  • Bauherr: BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.

  • Architektur: ATP architekten ingenieure

  • Fachplanung: Passivhaus Institut Standort Innsbruck

SMART Wohnen – Sonnwendviertel II, Wien-Favoriten

  • Bauherr: Heimbau Gemeinnützige Bau-,Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft

  • Architektur: Geiswinkler & Geiswinkler Architekten ZT GmbH

  • Fachplanung: RWT PLUS ZT GMBH

Plusenergie-Bürogebäude und Kulturkraftwerk oh456, Thalgau, Salzburg

  • Bauherr: sps-architekten zt gmbh & co kg

  • Architektur: sps-architekten zt gmbh

  • Fachplanung: e+engineering. Ingenierbüro Sieberer GmbH

Volksschule Edlach, Dornbirn, Vorarlberg

  • Bauherr: Amt der Stadt Dornbirn

  • Architektur: Dietrich / Untertrifaller Architekten

Volksschule und Kindergarten Brand, Vorarlberg

  • Bauherr: Gemeinde Brand

  • Architektur: arge zottele.mallin und spagolla

  • Fachplanung: Umweltverband Vorarlberg, DI Dietmar Lenz

Wohnanlage St. Gallenkirch, Vorarlberg

  • Bauherr: Alpenländische Heimstätte

  • Architektur: Dorner\Matt Architekten

  • Fachplanung: DI Bernhard Weithas GmbH / Ingenieurbüro für Bauphysik

Veröffentlicht am 12.07.2017, Energie- und Wirtschaftspolitik (Abteilung I/2)

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