Der "Österreichische Fußabdruck-Rechner"

Der ökologische Fußabdruck - Wann sind die ökologischen Grenzen unseres Planeten erreicht?

Der ökologische Fußabdruck bringt uns den Flächenbedarf eines Menschen auf unserem Planeten Erde in leicht verständlicher Art und Weise näher. Er zeigt dabei auf, dass die verfügbaren Ressourcen nicht unendlich vorhanden sind und vermittelt ein Bild der ökologischen Grenzen unseres Planeten. Alle natürlichen Rohstoffe (= Biokapazität), die wir zum Essen, Wohnen, Reisen, etc. verbrauchen, benötigen wiederum Platz zum Nachwachsen. Ebenso braucht die Natur Ressourcen, um unsere Abfälle abzubauen (z.B. Wälder um CO2 zu binden). Diese mathematische Messgrösse stellt die einfachste Möglichkeit dar, die Zukunftsfähigkeit des eigenen Lebensstils zu testen und soll Anstoß geben, unsere Gewohnheiten im Alltag zu überdenken und nachhaltig zu ändern.

Der "Österreichische Fußabdruck-Rechner"- Bestimmen Sie Ihren Fußabdruck!

Gemessen wird der ökologische Fußabdruck einer Person oder eines Landes in Gobal Hektar (gha). Teilt man die biologisch produktive nutzbare Fläche der Erde (2010:11,9 Mrd. Hektar) auf die Erdbevölkerung auf, entfallen etwa 1,7 gha auf jeden Menschen. Mittlerweile beansprucht jede Österreicherin und jeder Österreicher im Durchschnitt

5,3 gha auf der Erde, um seine persönlichen Ansprüche zu erfüllen. Einfacher gesagt: "Wenn alle 7 Milliarden Menschen so leben würden wie wir, bräuchten wir drei Planeten von der Qualität der Erde".

Das BMLFUW stellt die bereits 2. Version des Online-Fußabdruck-Rechner für Österreich zur Verfügung, mit dem jede und jeder Einzelne ermitteln kann, in welchem Ausmaß sie/er die Umwelt beansprucht. Ausgangsbasis der Berechnung ist der Footprint einer "Durchschnittsösterreicherin und eines -österreichers". Bestimmt wird der persönliche Ressourcenverbrauch in den Bereichen Wohnen, Ernährung, Mobilität und Konsum in Form der Beantwortung verschiedener Fragen zu diesen ausgewählten Themen.

Für alle Fragen, die man selbst nicht beantworten kann, werden die österreichischen Durchschnittswerte herangezogen. Gleichzeitig werden konkrete Handlungsvorschläge und Empfehlungen zur Optimierung des Ergebnisses geliefert.  

Veröffentlicht am 24.04.2015, Umweltförderpolitik, Nachhaltigkeit, Biodiversität (Abteilung I/3)