Zweites Nationales Ressourcen Forum 2017

Rückblick auf das 2. Nationale Ressourcen Forum, 26. - 27. Jänner 2017, Salzburg

Im Jänner 2017 fand in Salzburg das zweite Nationale Ressourcen Forum statt. Neben einer Keynote von Franz Josef Radermacher, Globalisierungsexperte der Universität Ulm, luden unterschiedliche Formate zu Vernetzung, Austausch und Informationen über aktuelle Themen rund um Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft ein.

Ein Ergebnis des Nationalen Ressourcen Forums war, dass Maßnahmen zu Ressourceneffizienz und mehr Kreislauffähigkeit in Zeiten von Klimawandel und steigenden Ressourcenbedürfnissen, Notwendigkeit und Erfolgskonzept sind. Dies wurde in den Workshops durch die Präsentation von Projektergebnissen belegt und in den Panels durch Beispiele aus der Praxis veranschaulicht. Des Weiteren wurde aufgezeigt, dass Gemeinden, Regionen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen mit ihren vielfältigen Rollen von Ressourcenschonung bis über Bewusstseinsbildung eine besonders wichtige Rolle spielen, wenn es um die Zukunftsfähigkeit unserer Lebens- und Arbeitswelten geht.

Im Workshop „Gemeinden/Regionen – Ressourceneffizienz leben“ wurde etwa Nutzen und Potential von Ressourceneffizienz-Maßnahmen von und für Gemeinden erörtert. Ressourceneffiziente Gemeinden und Regionen haben eine Schlüsselfunktion für die Zukunftsfähigkeit von Regionen. So wurden beispielsweise in der Präsentation des BMLFUW vom Projekt „Ressourceneffiziente Gemeinden“ aussagekräftige Ergebnisse einer Online-Gemeindebefragung vorgestellt. Das Thema Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft ist Thema von kleinen und großen Gemeinden. So gaben 75% der Gemeinden etwa an, sich bereits in einem Bereich der Ressourceneffizienz von Klimaschutz- bis über Ressourcenschonungs-Maßnahmen zu engagieren.

Im Panel „Ressourcen- und Materialeffizienz im Betrieb. Materialeffizienz = Kosteneffizienz!“ präsentierten sich heimische Unternehmen, die durch den Einsatz von Umwelttechnologien, Produktionskosten senken und Wettbewerbsvorteile erzielen sowie neue Märkte und Exportchancen gewinnbringend ausbauen. Von Erdal GmbH bis über Naporo Klima Dämmstoff GmbH wurden interessante unternehmerische Zugänge präsentiert, die veranschaulichten, dass mit Ideen zur Kreislaufwirtschaft, nicht nur die Umwelt und das Klima, sondern auch das Unternehmen profitiert.

Bundesminister Andrä Rupprechter über das 2. Nationale Ressourcen Forum und das Thema Kreislaufwirtschaft:

„Nachhaltige Ressourcennutzung durch technologische, logistische und soziale Innovationen sichert ökologische und standortpolitische Zukunftsfähigkeit. Die globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030, das Pariser Klimaschutzabkommen, das europäische Kreislaufwirtschaftspaket sowie unsere ressourcenpolitische Initiative RESET2020 bilden den politischen Gestaltungsrahmen für Verbraucher, Unternehmen, Gemeinden und Verwaltungen. Als nationale Diskussionsplattform leistet das NRFA 2017 einen wegweisenden Beitrag.“

Weitere Informationen zum 2. Nationalen Ressourcen Forum finden Sie auf der Webseite des Ressourcen Forum Austria

Veröffentlicht am 03.02.2017, Umweltförderpolitik, Nachhaltigkeit, Biodiversität (Abteilung I/3)