Ramsar-Konvention

Die Ramsar-Konvention hat insgesamt 168 Vertragsstaaten. Weltweit gibt es 2.218 Ramsar-Gebiete mit einer Gesamtfläche von ca. 214 Millionen Hektar (Stand Dez. 2015).

Die Ramsar-Konvention schafft als zwischenstaatlicher Vertrag die Rahmenbedingungen für die internationale Zusammenarbeit zur Erhaltung und wohlausgewogenen Nutzung von Feuchtlebensräumen. 

Anfang der siebziger Jahre war die Ramsar-Konvention noch auf den Schutz der ziehenden Wasser- und Watvögel ausgerichtet. Mittlerweile wurde der Schutz von Feuchtgebieten zum generellen Ziel erklärt.
 
Österreich trat der Ramsar-Konvention 1983 bei. Mit Inkrafttreten der Konventionsbestimmungen ist Österreich verpflichtet, die Erhaltung der Feuchtgebiete zu fördern. Österreich hat insgesamt 23 Ramsar-Gebiete ausgewiesen.
 
 

Konferenzen der Vertragsparteien

Das oberste Organ der Ramsar-Konvention ist die Konferenz der Vertragsparteien (Conference of the Parties - COP). Im Juni 2015 fand die letzte Konferenz der Vertragsparteien (COP12) in Punta del Este (Uruguay) statt. Die Konferenz stand unter dem Motto "Wetlands for our future".



Die Repräsentanten der Mitgliedstaaten kommen mindestens alle drei Jahre auf der Konferenz der Vertragsparteien zusammen. Diese erörtern den Stand der Umsetzung der Konvention, berichten über die auf nationaler Ebene gemachten Erfahrungen, überprüfen den Zustand der Ramsar-Gebiete und fördern gemeinschaftliche Aktivitäten.

Veröffentlicht am 24.11.2015, Abteilung I/8 - Nationalparks, Natur- und Artenschutz