Pecherpfad Hölles

Die Harzgewinnung in den Föhrenwäldern rund um Hölles hat eine lange Tradition. An verschiedensten Schaubäumen ist die Gewinnung von Baumharz, Pecherei genannt, zu sehen.

Die Pecherei war in den Föhrenwäldern des südöstlichen Niederösterreich für tausende Menschen  im vorigen Jahrhundert eine wichtige Einnahmequelle. Durch Billigimporte aus dem Ausland und dem Ersatz durch Mineralölprodukte und der Chemie (z.B. wurden Farben und Lacke nicht mehr mit dem Terpentinöl hergestellt), kam ab den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts das alte Handwerk langsam zum Erliegen.
 

Eröffnung: 1997, Niederösterreich, 2751 Matzendorf

Themen: Wald, Brauchtum und Tradition

Art des Lehrpfades: Lehr- und Themenpfad

Zielgruppen: Erwachsene, Familien mit Kindern, Kinder 11-14 Jahre, Jugendliche, Hauptschulen/Unterstufe, höhere Schulen, SeniorInnen, TouristInnen

Angaben zum Weg:
 

Ausgangspunkt: 2751 Hölles, Gemeinde Matzendorf-Hölles, 300 m nach Ende der Waldstraße am Waldrand

Wegtyp: Rundweg
Weglänge: 0,3 km
Wegdauer: 0,5 h

Höhendifferenz: 10 hm
Seehöhe: 295 m

Begehbarkeit: Frühjahr bis Herbst

Abkürzungen möglich; für Rollstühle nicht geeignet

Wegeignung: Familien


Art der Informationsvermittlung: Beschreibend, Führungen, Broschüren

Sonstige Medien: Schaubäume
Anzahl der Stationen: 30

Eingangstafel vorhanden

Eintritt: frei

Erreichbarkeit: Auto, (Parkplatz vorhanden, 250 m entfernt, keine Parkgebühr)

Infrastruktur innerhalb des Lehrpfadareals: Bänke, Tische

Sonstige Infrastruktur: Kinderspielplatz beim Parkplatz

Touristische Infrastruktur in der Umgebung: Gastronomieangebot beim Lehrpfad vorhanden; Buschenschenken ganzjährig geöffnet (Info neben Eingangstafel)

Wanderwege in der Umgebung: Kohlstattbründl (45 min. hin- retour), Symbosium Lindabrunn (2 Std. hin - retour)

Weitere Lehrpfade: Weg der Sinne (Lindabrunn)

Informationsmaterial: Begleitbroschüre, http://pecherpfad-hoelles.blogspot.com

Kontakt, Information:
 

Pecherpfad-Initiatorengruppe

Ernst Schagl

Bahngasse 8

2751 Matzendorf-Hölles

Bundesland: Niederösterreich
Telefon: 0664/3230237 oder 0664/3338248

E-Mail: ernst.schagl@gmx.at

Veröffentlicht am 23.01.2013, Abteilung I/4 - Klimaschutz und Luftreinhaltung