Rückhaltebecken am Zollfeld wird früher fertig

Bereits Mitte 2018 wird das von der Stadt Klagenfurt, Land Kärnten und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft gemeinsam umgesetzte Projekt abgeschlossen sein, die Gesamtkosten verringern sich dadurch um zwei Millionen Euro.

 

Vom im Bau befindlichen Rückhaltebecken Zollfeld/Virunum im Norden von Maria Saal profitieren Siedlungsgebiete entlang der Glan in den Gemeinden Maria Saal, Klagenfurt und Ebenthal.

Das fertige Hochwasserrückhalt Zollfeld/Virunum wird eine wesentlich Schutzwirkung auf die von Überflutung bedroht Siedlungsgebieten entlang der Glan in den Gemeinden Maria Saal, Klagenfurt und Ebenthal haben.

Die Abflussspitze eines 100-jährigen Hochwassers kann von 96,5m³ auf 53 m³ reduziert werden. Am nördlichen Zollfeld sind entsprechende Bautätigkeiten schon längere Zeit sichtbar. Parallel zur S37 wird ein Längsdamm gebaut, entlang der Gemeindestraße zur Raggasaaler Brücker entsteht ein Querdamm. Mit dem natürlich ansteigenden Gelände rechts der Glan bildet sich dann ein Rückhaltebecken mit einem Volumen von etwa drei Millionen Kubikmeter Wasser. 

Die Gesamtkosten des Projekts betragen 19,5 Millionen Euro. Davon kommen 8,7 Millionen Euro (50 Prozent) vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft. 7,3 Millionen (30 Prozent) steuern das Land Kärnten und 3,5 Millionen (20 Prozent) der Wasserverband bei.

 

Veröffentlicht am 07.10.2016, Schutzwasserwirtschaft (Abteilung IV/6)