Hochwasserschutz Imbach

Die verheerende Hochwasserkatastrophe vom August 2002 war ausschlaggebend für umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen am Kremsfluss von der Stadt Krems bis in die Marktgemeinde Senftenberg.

Die verheerende Hochwasserkatastrophe vom August 2002 war ausschlaggebend für umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen am Kremsfluss von der Stadt Krems bis in die Marktgemeinde Senftenberg.

Die Hochwasserschutzmaßnahme an der Krems (Senftenberg-Imbach, Bauabschnitt (BA) 3) beruht auf einer Abflussuntersuchung für den Kremsfluss und die Große Krems aus dem Jahre 2007 (ZI-Büro DonauConsult), die mit Landesmitteln aufgrund der verheerenden Hochwasserkatastrophe vom August 2002  (ein mehr als 100-jährliches Extremereignis) erstellt worden ist.

Für die Schutzwasserbaumaßnahmen im  Stadtgebiet von Krems hat der Gefahrenzonenplan aus dem Jahre 2003 (ZI-Büro Hydro-Ingenieure) die schutzwasserbauliche Basis gebildet.

Auf diesen Grundlagen wurde für den Abflussbereich Stadt Krems – Marktgemeinde Senftenberg insgesamt 13 Bauabschnittsbereiche geplant:

5 Bereiche für die Stadt Krems (2 Bauabschnitte mit insges. 5 Teilabschnitten) mit einem Gesamterfordernis von rd. 28,0 Mio. €; davon wurden bereits 4 Teilabschnitte mit einem Gesamtbauvolumen von 26,4 Mio. € fertiggestellt.

Seitens des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft wurden 10,560.000 € übernommen. Der letzte Teilabschnitt: Krems-Rehberg, Mühlhof bis Eiserne Brücke, ist derzeit in Planung.

Die Gesamtkosten der 7 Bauabschnitte für den Schutz der Marktgemeinde Senftenberg-Imbach betragen rd. 6,000.000 €; davon wurden bereits 3 Bauabschnitte (Senftenberg-Altau, Senftenberg-Botental und Imbach-Gries) fertiggestellt. Die Kosten der 3 Bauabschnitte belaufen sich auf  2,550.000 €. Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft hat 1,020.0000 €   finanziert.

Der Bauabschnitt: Senftenberg, Botz-Hintenberger, ist zurzeit in Planung und die Bauabschnitte: Imbach-Hofstatt, Senftenberg-Bauerwehr bis Botzbrücke sollen zukünftig erstellt werden.

Die gegenständlichen Hochwasserschutzmaßnahmen in Imbach, Gries, umfassen den Kremsfluss über eine Länge von 630 m. Vorgesehen war die Optimierung des Sohlgefälles und die Anpassung des Gerinnequerschnittes an hydraulische und ökologische Anforderungen.  Neben den flussbaulichen Maßnahmen wurde flussauf und flussab der Burgtalbrücke entlang des linken Ufers eine Ufermauer zum Schutz des Manipulationsplatzes der Feuerwehr errichtet und die bestehende Uferböschung und Ufersicherung angepasst.

Hier musste auch der Sammelkanal des Gemeindeabwasserverbandes aus dem Brückenbereich in den Straßenbereich unter Kostenteilung mit dem Abwasserverband umgelegt werden.

Am rechten Ufer wurde die bestehende Ufermauer erhöht und erweitert.  Der teils monoton trapezförmig ausgebaute bestehende Abflussquerschnitt wurde erweitert und strukturiert. Die unteren Bereiche der Uferböschungen wurden mit Wasserbausteinen gesichert. Oberflächenwasser-Einleitungen durch die Ufermauer wurden mit Rückstauklappen gesichert.

Das Flussbett wurde im gesamten Ausbauabschnitt mit vorhandenem Sohlsubstrat gestaltet. Zur nachhaltigen Sicherung des Sohlniveaus und zur Strukturierung des Bachbetts wurden sohlgleiche Gurte aus Wasserbausteinen angeordnet.

Nach Umsetzung der schutzwasserbaulichen Maßnahmen ist Imbach, Ortsteil Gries, mit 53 Objekten (Altbestand) gegenüber einem Hochwasserereignis mit hundertjährlicher Auftretenswahrscheinlichkeit  (HQ100 = 220 m3/s) geschützt.

Die Hochwasserschutzmaßnahme an der Krems (Senftenberg-Imbach, Bauabschnitt (BA) 3) beruht auf einer Abflussuntersuchung für den Kremsfluss und die Große Krems aus dem Jahre 2007, die mit Landesmitteln aufgrund der verheerenden Hochwasserkatastrophe vom August 2002  (ein mehr als 100-jährliches Extremereignis) erstellt worden ist.

Für die Schutzwasserbaumaßnahmen im  Stadtgebiet von Krems hat der Gefahrenzonenplan aus dem Jahre 2003 die schutzwasserbauliche Basis gebildet.

Auf diesen Grundlagen wurde für den Abflussbereich Stadt Krems – Marktgemeinde Senftenberg insgesamt 13 Bauabschnittsbereiche geplant:

5 Bereiche für die Stadt Krems (2 Bauabschnitte mit insgesamt 5 Teilabschnitten) mit einem Gesamterfordernis von rd. 28,000.000 €; davon wurden bereits 4 Teilabschnitte mit einem Gesamtbauvolumen von 26,400.000. € fertiggestellt.

Seitens des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft wurden 10,560.000 € übernommen. Der letzte Teilabschnitt: Krems-Rehberg, Mühlhof bis Eiserne Brücke, ist derzeit in Planung.

Die Gesamtkosten der 7 Bauabschnitte für den Schutz der Marktgemeinde Senftenberg-Imbach betragen rd. 6,000.000 €; davon wurden bereits 3 Bauabschnitte (Senftenberg-Altau, Senftenberg-Botental und Imbach-Gries) fertiggestellt. Die Kosten der 3 Bauabschnitte belaufen sich auf  2,550.000 €. Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft hat 1,020.0000 €   finanziert.

Der Bauabschnitt: Senftenberg, Botz-Hintenberger, ist zurzeit in Planung und die Bauabschnitte: Imbach-Hofstatt, Senftenberg-Bauerwehr bis Botzbrücke sollen zukünftig erstellt werden.

Die gegenständlichen Hochwasserschutzmaßnahmen in Imbach, Gries, umfassen den Kremsfluss über eine Länge von 630 m. Vorgesehen war die Optimierung des Sohlgefälles und die Anpassung des Gerinnequerschnittes an hydraulische und ökologische Anforderungen.  Neben den flussbaulichen Maßnahmen wurde flussauf und flussab der Burgtalbrücke entlang des linken Ufers eine Ufermauer zum Schutz des Manipulationsplatzes der Feuerwehr errichtet und die bestehende Uferböschung und Ufersicherung angepasst.

Hier musste auch der Sammelkanal des Gemeindeabwasserverbandes aus dem Brückenbereich in den Straßenbereich unter Kostenteilung mit dem Abwasserverband umgelegt werden.

Am rechten Ufer wurde die bestehende Ufermauer erhöht und erweitert.  Der teils monoton trapezförmig ausgebaute bestehende Abflussquerschnitt wurde erweitert und strukturiert. Die unteren Bereiche der Uferböschungen wurden mit Wasserbausteinen gesichert. Oberflächenwasser-Einleitungen durch die Ufermauer wurden mit Rückstauklappen gesichert.

Das Flussbett wurde im gesamten Ausbauabschnitt mit vorhandenem Sohlsubstrat gestaltet. Zur nachhaltigen Sicherung des Sohlniveaus und zur Strukturierung des Bachbetts wurden sohlgleiche Gurte aus Wasserbausteinen angeordnet.

Nach Umsetzung der schutzwasserbaulichen Maßnahmen ist Imbach, Ortsteil Gries, mit 53 Objekten (Altbestand) gegenüber einem Hochwasserereignis mit hundertjährlicher Auftretenswahrscheinlichkeit  (HQ100 = 220 m3/s) geschützt.

 

 

Veröffentlicht am 26.08.2016, Schutzwasserwirtschaft (Abteilung IV/6)