Hochwasserschutz für Kukmirn

In den Jahren 2009 und 2013 wurde die Bevölkerung der Marktgemeinde Kukmir von mehreren verheerenden Hochwässern heimgesucht. Besonders betroffen waren die Ortsteile Eisenhüttl und Limbach.

Der Fedenbergbach, ein rechtsufriger Zubringer zum Zickenbach verursachte oftmals Überflutungen in Teilen des Ortsgebietes  Eisenhüttl. Basierend auf Vorstudien zum Hochwasserschutz im Zickenbachtal entschied die Gemeinde gemeinsam mit der örtlichen Bundeswasserbauverwaltung die Errichtung eines Hochwasserrückhaltebeckens. Diese Variante stellte eine geeignete und wirtschaftliche Lösung dar.

Weiters wurde für den Ortsteil Limbach bzw. den gleichnamigen Bach, welcher durch Limbach und Königsdorf in die Lafnitz fließt ein Hochwasserschutzprojekt ausgearbeitet. Auf Grundlagen von Vorstudien im Einzugsgebiet der Lafnitz entschied sich die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der örtlichen Bundeswasserbauverwaltung und dem Projektanten für die Errichtung eines Hochwasserrückhaltebeckens.

Die Gesamtkosten des Projektes für den Ortsteil Eisenhüttl belaufen sich auf 380.000 €, davon werden vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft 45 % übernommen. Die Bauarbeiten wurden 2015-2016 ausgeführt.

Die Projektskosten Rückhaltebecken Limbach belaufen sich auf 575.000 €. Davon werden 45 % vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft übernommen.

Die neu errichteten Hochwasserrückhalteanlagen sollen vor einem 100-jährlichem Hochwasserereignis schützen.

Veröffentlicht am 24.05.2016, Schutzwasserwirtschaft (Abteilung IV/6)