Die Volkswirtschaftliche Bedeutung der Siedlungs- und Schutzwasserwirtschaft sowie Gewässerökologie

Um die volkswirtschaftliche Bedeutung der Ausgaben für die Wasserwirtschaft mit konkreten Zahlen zu belegen, wurden für die Jahre 2014 bis 2016 umfassende Analysen durchgeführt, deren Ergebnisse jetzt vorliegen.

Investitionen im Bereich der österreichischen Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung, dem Schutz vor Hochwasser sowie der Gewässerökologie tragen wesentlich zum wirtschaftlichen und ökologischen Umfeld und insbesondere dem hohen Lebensstandard in Österreich bei. Sie erfüllen unterschiedliche Zielsetzungen und Kernaufgaben, wie Versorgung der österreichischen Bevölkerung mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser und die Reinigung der Abwässer zum Schutz der Gewässer, den Schutz des Menschen und ihrer Lebens- und Wirtschaftsräume vor Schäden durch Hochwasser sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerökologie und Gewässerstruktur.

Um den hervorragenden Status in Österreich abzusichern und auch weiter auszubauen, sind die Förderungen des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft wesentliche Impulsgeber. Sie schlagen sich positiv auf die Beschäftigung und die Wirtschaft in Österreich nieder. Eine aktuelle Studie belegt den ökonomischen Fußabdruck dieser Investitionen.

Die Studie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft unter Projektleitung des Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverbandes mit der Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC), Büro Dr. Lengyel ZT GmbH und Quantum Institut für betriebswirtschaftliche Beratung GmbH durchgeführt.

Veröffentlicht am 13.09.2017, Siedlungswasserwirtschaft (Abteilung IV/7)